Tag 12 - Sterbebilder

Eine super Quelle sind auch die Sterbebilder. Im 19. Jahrhundert waren sie eher in katholischen Gegenden gebräuchlich, sind heute aber konfessionsunabhängig verbreitet. Meist enthalten die Sterbebilder (oder auch Totenbilder, Totenzettel,...) ein Foto des Verstorbenen sowie die Geburts- und Sterbedaten. Sie werden oft im Rahmen der Beerdigung zur Erinnerung an die Verwandten und Bekannten verteilt. Es lohnt sich also innerhalb der Familie und der (entfernteren) Verwandtschaft nachzufragen, ob dort Sterbebilder vorhanden sind. Verschiedene Vereine erfassen die ihnen zur Verfügung gestellten Sterbebilder, sodass sie uns als Forscher zur Verfügung stehen. Eine Übersicht über Datenbanken mit Sterbildern findest du im Gen-Wiki des Vereins für Computergenealogie. Die Erfassung der Sterbebilder erfolgt übrigens durch Ehrenamtliche und ist recht unkompliziert. Vielleicht kontaktierst du einfach mal einen genealogischen Verein in deiner Nähe, wenn du dich dort einbringen magst? Das geht hauptsächlich online über eigens eingerichtete Datenbanken, sodass man einfach ein paar Sterbebilder erfassen kann wenn man gerade etwas Zeit hat. Leider werden die Geburts- und Sterbeorte auf den Sterbebildern oft als bekannt vorausgesetzt, sodass wir sie nur bedingt zuordnen können, wenn wir sie nicht innerhalb der Familie auffinden.


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